Das Gebiet besteht aus Wäldern und waldfreien, ehemaligen Steinbrüchen. Es verfügt über eine reichhaltige Tier- und Pflanzenwelt mit vielen regional oder sogar überregional bedeutsamen Arten.
Details
- Erste Ausweisung als Naturschutzgebiet 1991
- Verlängerung der Verordnung: 2015
- Größe: 18,4 ha
Wie bei allen Naturschutzgebieten ist auch hier das Betreten abseits von öffentlichen Wegen zum Schutz seltener Arten nicht erlaubt!
Die Wälder
Die Landschaft wurde geprägt durch den Kalkabbau vergangener Jahrhunderte. Diese Eingriffe bilden die Grundlage für den Artenreichtum.


Von besonderer Bedeutung sind die Orchideenwälder des Gebietes.
Sie dürfen nicht zu dunkel werden, daher sind gelegentlich behutsame Auslichtungsarbeiten notwendig.


Steinbrüche
Zwar wurde praktisch überall im Gebiet Kalkgestein abgebaut, was die Fotos oben auch deutlich erkennen lassen, an zwei Stellen aber entstanden tiefe Steinbrüche: der Steinbruch bei Hänscheid und der Steinbruch „In der Taubenhardt“. In diesen beiden wurde bis etwa 1900 Kalk abgebaut. In dem Steinbruch „In der Taubenhardt“ wurde in den 1950er Jahren durch den Hegering Ruppichteroth ein Schießstand errichtet. Der Schießstand wurde bis zur Ausweisung des NSG 1991 genutzt. Beide Steinbrüche wurden aus Sicherheitsgründen seinerzeit eingezäunt. Das Betreten ist, wie überall im Naturschutzgebiet verboten.
Kalksteinbruch „In der Taubenhardt (=ehemaliger Schießstand)

Das ehemalige Vereinshaus des Hegerings, das 2016 nach Schäden durch ein heftiges Hagelunwetter abgerissen werden musste. Deutlich sind die Fundamente auf dem Boden vor dem Haus erkennbar, auf denen nach dem zweiten Weltkrieg Flüchtlingsunterkünfte (Baracken) standen. (Foto: Heinz Schumacher)






Pflanzen und Tiere



Kalksteinbruch bei Hänscheid

In den 1960er Jahren entwickelte sich der Steinbruch zu einer gewaltigen Müllkippe.
In einer aufwändigen Aktion wurde die Müllkippe im November 2004 im Rahmen einer Ausgleichsmaßnahme durch Straßen NRW beseitigt. Kleinteile wurden anschließend durch RBN-Helferinnen und -Helfer eingesammelt. (Foto: Heinz Schumacher)


Der Hänscheider Steinbruch heute – ein Kleinod im Bergischen Land


Pflanzen und Tiere





Zur Erhaltung der wertvollen Lebensräume sind regelmäßig Pflegeeinsätze notwendig.
Wenn Sie uns dabei unterstützen wollen, können Sie uns gerne ansprechen:


