Ortsverband Ruppichteroth

Ein gutes Jahr für den Schwalbenschwanz

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Von Heinz Schumacher


2026 scheint für den Schwalbenschwanz ein gutes Jahr zu sein. So wurden bereits mehrere Falter der Frühjahrsgeneration gesichtet und auch fotografiert.

Er ist sicher einer unserer schönsten und größten heimischen Schmetterlinge. Obwohl er im Bergischen Land laut der Roten Liste gefährdeter Tierarten nicht gefährdet ist, sieht man diesen prächtigen, auffälligen Tagfalter nur selten.
Aber wenn man einen Schwalbenschwanz sieht, so ist dies jedes Mal ein Erlebnis.

Foto: Heinz Schumacher

Unter normalen Bedingungen entwickeln sich bei uns zwei Generationen im April/ Mai und wieder im Juli/ August.

Während der Falter Blüten besucht und sich von Nektar ernährt, lebt die Raupe von den Blättern der Wilden Möhre und der Gartenmöhre. Aber keine Angst: Da die Raupen immer einzeln auftreten, richten sie keinen Schaden an.
Außer Möhren fressen die Raupen auch an anderen Doldengewächsen, so z. B. an Dill und Kümmel.
Die Raupen der zweiten Generation verpuppen sich im Herbst und die Puppen überwintern.

Foto: B. Jacobi

Bei unseren Arbeitseinsätzen haben wir immer wieder Glück und begegnen seltenen Tier- oder Pflanzenarten. Hier ein Schwalbenschwanz-Weibchen bei der Eiablage an Wilder Möhre, fotografiert von Beate Lückeroth bei einem RBN-Arbeitseinsatz am 2. Mai 2026

„Es ist immer wieder beglückend, bei unseren Aktionen solche Entdeckungen zu machen.“

Holger Zacharias